Wir wachen bei Wolf Island auf. Das Meer ist ruhig, wenn auch nicht spiegelglatt. Langgezogene Wellen lassen die Humboldt hin und her schaukeln. Spürbar (für die einen mehr als für die anderen), aber es könnte deutlich schlimmer sein.
Immer wieder sehen wir Delfine, teilweise mehrere, grosse Familien um das Boot herum. Sie interessieren sich allerdings kein bisschen für uns. Auch nicht, wenn wir sie im Wasser beim Tauchen oder Schnorcheln antreffen.
Nach dem regulären „Hammerhai-Tauchgang“ schliessen wir Wolf Island mit der Secret Cave ab. Eine nicht tiefe Höhle – etwas mehr als eine Einbuchtung – mit zwei Kammern nebeneinander. Abgesehen von einer Moräne, ein paar vorbei schiessenden Seelöwen, einer kleinen Schildkröte und kleinen Fischen gibt es hier nicht so viel. Die Lichtstimmung ist dafür sehr speziell.

Das Licht von aussen sorgt für ein sehr schönes Blau bzw. Türkis, je nach dem, wo und wie tief man ist. Und man fühlt sich ein bisschen wie Höhlenforscher. Danach starten wir die lange Fahrt zurück. Morgen sind noch zwei Tauchgänge beim Cousin’s Rock neben Isla Santiago geplant.






