Hongkong

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Wir starten am 17. Dez. 2025 ungewöhnlich komfortabel zur Mittagszeit Richtung Hongkong.

  • Wir fliegen 11:30h
  • Wir landen um 06:10
  • Wir schlafen vielleicht 10min.

Guten Morgen Hongkong…

Wir werden einen Tag die Stadt erkunden. Deswegen wird unser Gepäck nicht bis Cebu durchgecheckt. Wir nehmen es also in Empfang und gehen gleich wieder zum Checkin, um es für den Flug morgen abzugeben. Bei der Weiterreise weniger Gepäck zu transportieren und weniger früh aufstehen, cool. Weniger cool: wir sind gerade 25 Stunden vor Abflug, das Gepäck kann aber erst 24 Stunden vorher abgegeben werden… Also mit der ganzen Bagage erst mal zum Hotel. Wir deponieren so viel Gepäck wie möglich und machen uns auf die Suche nach der besten Transportmöglichkeit in’s Stadtzentrum. Das Express-Zug Ticket hin und zurück ist schnell gefunden. Der Touristen Pass für einen Tag mit unbegrenzt Fahrten wird sich wahrscheinlich nicht lohnen. Die Octopus-Karte wohl auch nicht. Diese „Prepaid-Karte“ wird an vielen Stellen akzeptiert und gilt als einfaches Zahlungsmittel. Der Startbetrag ist mit CHF 49 ist aber eher hoch und eine Rückerstattung des Restbetrags ist nicht möglich. Wir probieren es mit der Kreditkarte und kommen gut durch.

Hongkong, die Stadt der Widersprüche. In den Strassenschluchten fühlt man sich zwischen den vielen, sehr hohen Hochhäusern klein, in kürzester Zeit ist man jedoch auf dem Victoria Peak und überschaut die ganze Stadt.

Bambusgerüste. Warum auch nicht

Man ist im dichten Gewusel von Menschen und Fahrzeugen, findet aber schnell einen teilweise sehr grossen grünen Fleck.

Wir werfen uns in’s Getümmel und stellen schnell fest, dass man als Fussgänger nicht neben der Strasse gehen muss, sondern Überführungen nutzen kann und so deutlich schneller und mit weniger Lärm unterwegs sein kann. So kommen wir zu unserem ersten Ziel, den Victoria Peak.

Umgeben von Wald

Der Hausberg bietet eine gute Gelegenheit, sich eine Übersicht über die Stadt zu verschaffen. Und das bequem mit der Funiculaire. Wir schauen uns oben um und fahren wieder runter zum Hong Kong Park mit der Vogelvoliere. Die Hektik der Stadt spürt man hier nicht mehr.

Wir gehen zu den Piers und nehmen eine öffentliche Fähre für CHF 1.- hinüber auf das Festland für einen Blick auf die Skyline von Hong Kong Island.

Zeit für ein Mittagessen. Meine Nudeln mit Hühnchen sind offensichtlich als Salat gedacht, kalt. Die Getränke könnten wir nicht zuordnen. Der Melonen-Eistee schmeckt dem Pfirsich Eistee sehr ähnlich, jedoch nicht nach Melone und nicht nach Pfirsich. Süss auf jeden Fall.

Um etwas Fussweg zu sparen, nehmen wir eine Private Fähre zurück nach Hongkong Island. Mit CHF 6.- für zwei deutlich teurer. Man hat aber auch mehr davon: Die Fähre kommt mit 30min. Verspätung an. Auf der Fähre werde ich von lokalen Gästen um ein Foto gebeten. Der grosse, weisse Mann fällt auf.

Anstatt nach der Überfahrt am geplanten Pier anzulegen, treiben wir nur davor und fahren dann weiter zum nächsten Pier, wo wir tatsächlich aussteigen können. Näher an unserem nächsten Ziel, dafür lassen wir die Fahrt mit den schmalen, doppelstöckigen Trams ausfallen.

Wir gehen also wieder zu Fuss (und per Fliessbänder) zum Man Mo Tempel. Dieser kleine Tempel steht mitten in der Grossstadt zwischen den Hochhäusern.

Der Tempel ist einer der ältesten und bekanntesten Tempel der Stadt, gewidmet dem Gott der Literatur (Man) und dem Kriegsgott (Mo), symbolisiert durch die Harmonie von Weisheit und Stärke und eine Oase der Ruhe inmitten des geschäftigen Finanzviertels. Der Komplex aus dem 19. Jahrhundert ist berühmt für die hängenden Weihrauchspiralen, die die Luft erfüllen, traditionelle Architektur, chinesische Holzschnitzereien und die Möglichkeit der Wahrsagung. Er ist ein wichtiges kulturelles Erbe, das Besucher für seinen religiösen Hintergrund, seine Architektur und seine spirituelle Atmosphäre anzieht.

Der Weihrauch und die vielen Räucherstäbchen lässt es nur einen kurzen Besuch sein.

Die vorgesehene Seilbahnfahrt in Gondeln über das Meer an einer grossen Buddha Statue vorbei passt zeitlich nicht mehr in’s Programm. Nicht tragisch. Wir fahren wieder zum Flughafen, checken unser Gepäck ein und suchen übermüdet etwas zu essen. Hungrig sind wir noch nicht, es ist aber erst kurz vor 18:00 und wir möchten vermeiden, nachts hungrig aufzuwachen. Die Auswahl ist bescheiden. Ich entschliesse mich für ein einfaches Nudelgericht to go. Ganz so einfach dann doch wieder nicht. Ich „muss“ noch drei Add-Ons und ein Getränk auswählen. Nur Nudeln? Nein, die Add-Ons und das Getränk müssen auch sein. Man einigt sich und wir teilen die nun doch grössere Portion Nudeln, Dumplings, Gemüse, Fleischbällchen und Suppe für CHF 6.15.

Im Hotelzimmer angekommen endet unser rund 30 Stunden Tag.