Dive Poor Knight’s Islands

Früh aufstehen, wir fahren 30 Min. nach Tutukaka. Bisher versuchten wir, auf den Wellen zu reiten. Ich habe erst gestern den letzten Sand aus den Haaren bekommen von den hart am Strand brechenden Wellen. Heute wollen wir unter Wasser. Wir bekommen Tauch-Leihausrüstung und fahren eine Stunde mit dem Boot zu den Poor Knight’s Islands. Der Seegang ist nicht ohne, weil der Wind und Swell sich kreuzen. Rein in die Neo-Weste und den 7mm Wetsuit und ab in’s erfrischende Nass. 20°C zeigt der Computer an. Es fühlt sich aber nicht so an! Immerhin können wir tauchen, gestern wurden alle Ausflüge wegen dem schlechten Wetter abgesagt. Aber die erwarteten vielen Fische bleiben aus. Nach dem ersten Tauchgang erfahren wir, dass heute Orcas durgeschwommen sind, das vertreibt die Fische. Wenn wir Glück haben, machen die Orcas eine Runde um die Inseln und kommen nochmals vorbei. Wir starten zum zweiten Tauchgang. Wärmer wurde es zwischenzeitlich nicht. Wir biegen ab, kommen in etwas Strömung und treffen eine Schule Pink Maomaos.

Pink Maomaos

Die Orcas treffen wir leider nicht an. Wir bekommen auch noch die Info, dass unser für morgen geplanter Tauchausflug wetterbedingt abgesagt werden muss. Das war’s dann also schon mit den Poor Knight’s Ilands, dem von Jacque Cousteau top bewerteten Tauchspot… Warum die Inseln so heissen? Mit etwas Fantasie sieht man einen liegenden Ritter.

Poor Knight, Kopf rechts mit ausgeprägtem Kinn, links der Schild zu seinen Füssen

Hier gibt es auch die weltweit grösste Meer-Höhle, in die man mit dem Boot problemlos reinfahren kann. Sie ist 130m x 80m gross und 35m hoch.

Whangarei, 16-20°C, bewölkt