Regen.
Regen.
REGEN!
Wir warten den Regen ab, um das Auto bei Regen zu beladen. Wir fahren auf den Landstrassen los. Dadurch haben wir mehr von der Landschaft, treffen auf eine günstige Tankstelle und können Maut-Gebühren sparen. Aber nach dem 500. Kreisel – bevorzugt mehrspurig – wechseln wir doch auf die Autobahn.
Das Navi steuert uns direkt zum Parkplatz mitten in der Stadt Biarritz. Wir freuen uns nach den zahlreichen, engen Gässchen bei viel Verkehr endlich beim Parkfeld anzukommen. Uns lacht eine Schranke an, mit dem Vermerk: Max. 2m Höhe. Wir haben 2.12m. Aurevoir, Parkfeld. Wir irren weiter durch die Stadt und machen dabei die perfekte Sightseeing Tour mitten durch das Zentrum. Das verlassen wir bewusst wieder, für unseren Bus ist das die falsche Adresse. Neben dem Zentrum lassen wir auch den Regen hinter uns. Etwas auswärts werden wir schliesslich fündig, mit tollen Ausblick auf den Leuchtturm, ein Wahrzeichen der Stadt.

Nach ein paar hundert Metern bereiten wir den Regenschirm vor. Wir haben gelernt, es kann schnell gehen. Dann kommen auch schon die ersten Tropfen. Wir retten uns trotz Knirps unter ein nahe gelegenes Vordach. Wolkenbruch. Eine verzweifelte Familie versucht, ihr Auto einzuräumen. Trotz Foto des Zustandes, wie es mal war, liegen die Nerven blank.

Nach 5 Minuten hört es wieder auf zu regnen. Ein Täuschungsmanöver? Wir gehen das Risiko ein. Kurz darauf quetschen wir uns unter den Knirps und warten den erneuten Platzregen ab.
Biarritz ist belebt und deutlich besser in Stand gehalten als Lourdes. Im Vergleich zu Bordeaux ist es aber auch hektischer. Schon nur der Verkehr durch das Stadtzentrum macht es weniger charmant. Aber das Meer und der Hausstrand sind natürlich schon ein Bonus.

Die Strandpromeda ist mit massiven Sandsäcken verstärkt und Brücken zu nahegelegenen Felsen im Wasser gesperrt, darunter auch der Weg zur Jungfrau. War der Sturm schon hier oder kommt er erst noch?
Wir werden noch ein paar mal leicht verregnet, bevor wir mit Nachtisch (Flan, Schuss, Himbeer-Pistazien-Törtchen und… noch etwas) wieder beim Camper sind.

Die theoretischen 15 Min. zum Campingplatz ziehen sich wie Kaugummi. Ein Stau im mehrspurigen Kreisel geht in die Zeit. Wir kommen schliesslich an und beziehen den Stellplatz.






















