Um 08:00 startet die Surfstunde. Aus Solidarität gehe ich mit der Leihausrüstung mit. Die Wellen haben ihr Null-Sterne-von-zehn-Rating verdient. Wie wir von unseren Camping-Nachbarn, die jedes Jahr drei Wochen hier sind, erfahren, haben sie ausnahmsweise mal gelbe Flaggen am Strand erlebt. Diese Woche war durchgehend rot. Für uns Surfer nicht dramatisch: Wir standen höchstens Brust-tief im Wasser und haben unser Treibgut an der Leine dabei. Dann werden eben Take Offs im Whitewash geübt, die zuverlässig funktionieren. Die Fahrten werden durch den Strand leider schnell beendet. Immerhin muss man kaum paddeln, sondern kann „einfach“ gegen die Wellen raus gehen. Nach 01:40h Wasserzeit ist dann auch für mich Schluss. Beim Rausgehen fällt mir eine kleine, rote Laache bei meinem Fuss auf. Ein Stück Haut wurde dem Surf-Gott geopfert. Dafür sollen es morgen bessere Konditionen werden (ja, alles gut desinfiziert). Und für den Abreisetag 29°C…
Am Nachmittag kuckt die Sonne nochmals raus. Für das Campinplatz Beachvolleyball Turnier wird es für mich trotzdem nichts… Dafür futtern wir uns durch die Restaurant-Karte und und schauen dem Sonnenuntergang zu.






