Kaikōura

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Wir verlegen von der Westküste zur Ostküste nach Kaikōura.

Kaikōura’s Hausstrand

Wir folgen dem schlängelnden Asphalt-Teppich durch die Täler der Southern Alps und jagen über den ein oder anderen Pass. Und dann passiert es. Der Fehler. Wir legen eine Mittagspause ein. Kramen unser Mittagessen aus den Tüten auf der Rückbank zusammen. Wir stellen fest – Sandflies… Innerhalb kürzester Zeit ist das Auto voll davon. Wir zerklatschen sie. Fuchteln sie aus dem Auto. Stellen das Auto mit offenen Türen in den Wind. Fahren mit offenen Fenstern im Kreis. Dann auf der Strasse. Erst langsam, dann schneller, 100 km/h. Die Biester sind hartnäckig. Einige Kilometer später beruhigt sich die Lage. Wir halten nochmals an, diesmal natürlich mit geschlossenen Türen und Fenstern. Einige werden noch platt gemacht. Dann wird endlich gegessen. Etwas schnell und paranoid, aber immerhin.

Nach einigen weiteren Kurven zeigt sich plötzlich das Meer der Ostküste vor uns. Endlich. Und schon während der Fahrt entlang der Küste zeigt sich der Grund, weshalb wir hier her wollten. Weil wir wegen Abhängigkeiten etwas umplanen mussten, entschieden wir uns trotz langer Fahrt für Kaikōura, um sie zu sehen…

Dusky Dolphins, Schwarzdelfine von der Küste aus

Zwei oder drei Delfin-Schulen können wir von der Strasse aus ausmachen. Immer wieder springen sie, teilweise mit Salto, aus dem Wasser. Was die Tage hier noch bringen werden…?

Kaikōura, 20°C, Regen, dann Sonne