Kaikoura Spaziergang

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Der Tag beginnt mit starkem Wind und immer wieder Regenschauern. Gegen Mittag raffen wir uns auf und spazieren entlang der Küste der Kaikōura Peninsula.

Als der präparierte Weg abrupt aufhört, kehren wir um. Unterwegs sammeln wir eine Boje ein, die sich gelöst hat und nun am Strand liegt, damit sie bei Flut nicht in’s Meer gespült wird. Da sich ihr Strick um Treibholz und jede Menge Algen verhedert hat, erweist sich das Schweizer „Sackmesser“ als Problemlöser. In Sekunden ist der Strick zerlegt und alle Teile eingesammelt. Weil die Flut kommt, verlassen wir den Weg an der Küste und und nehmen den oberhalb der Klippen – wo ich von nun an mit der Boje spazieren gehe. Die Blicke der Passanten sind mir sicher.

Der Mann mit der Boje

Kurz vor unserem Ziel spricht mich ein Mann auf die Boje an. Er ist ein lokaler Fischer. Die Boje ist beschriftet und gehört seinem Kollegen, also deponiere ich sie bei seinem Auto. Win:Win, Müll verhindert und ein Fischer bekommt seine Boje und viel mehr Stricke (wenn auch kürzere) zurück 😏

Den Kühen scheint es hier auch nicht schlecht zu ergehen. Sie grasen auf weitläufigen Weiden, wahlweise mit Blick auf die verschneiten Berge oder dem Meer…

Beim Abendessen gab es eine Überraschung. Zufälligerweise war Kieran Read, Rugby-Spieler und ehemaliger All Blacks Kapitän, im gleichen Restaurant. Für ein kurzes Gespräch und ein Foto war er sich nicht zu schade. Freundlicher Typ 😅

Kaikōura, 14°C, wechselhaft