Smile-Fish

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Heute, endlich, schaffen wir es in’s Meer. Shout out für unsere Sea Buddies Mel und Dani, wir vermissen euch hier! Mit Eco Tours fahren wir langsam dem abgesteckten Pfad entlang Richtung Ningaloo Reef. Es ist seicht, man sieht den Boden. Ich erhasche einen Blick auf die Instrumente des Captains. Etwas tiefer als drei Meter. Wir halten Ausschau – und dann kommt der Ruf: Tiger Shark! Man sieht ihn gut, auch seine Streifen. Das Fotografieren fällt aber schwer mit den leichten Wellen. Tja, den Anblick geniessen. Wir fahren weiter und werden kurz von zwei Delfinen beäugt.
Wir starten einen ersten Schnorchel-Versuch. Die Ausrüstung muss passen, nachher sind wir ausserhalb des Riffs. Wir sehen Hartkorallen und wenige Softkorallen, nicht besonders viele Fische. Das ist heute aber auch nicht das Ziel.
Wir fahren raus, hören dem Briefing zu, streicheln einem Spielzeugfisch den Bauch (das bringt Glück) und teilen uns in zwei Gruppen auf. Wenn wir in’s Wasser gehen, sollte es schnell gehen. Und dann kommt das Signal für die erste Gruppe. Wir warten noch auf dem Boot, bereit für unseren Einsatz. Wir hören

It’s a Bubble Chaser!

Der Plan ändert sich. Anstatt parallel mitzuschwimmen, müssen wir „davon schwimmen“. Okey… Unser Signal kommt und wir gesellen uns zum Bubble Chaser.

Der Walhai ist der grösste Fisch. Ja, grösser als ein „Great White“. Der grösste bekannte Walhai erreichte 18 Meter. Sie können über 100 Jahre alt werden. Die Tiere sind nicht besonders gut erforscht, weshalb die Aussagen teilweise auseinander gehen. Was bei der Grösse klar ist: Sie fressen viel. Sehr viel, sie ernähren sich nämlich von Krill und Kleinstlebewesen. Da falle ich nicht drunter. Es sind allerdings ein paar Kinder an Bord.

Der Bubble Chaser schwimmt ruhig nahe der Wasseroberfläche. Ruhig ändert er den Kurs ab und zu, gejagt werden wir nicht, er taucht aber auch nicht ab. Ein cooles Tier. Da ignoriert man die mittlerweilen offenen Blasen an den Zehen, weil die Flossen offenbar doch nicht so gut passen.

Schliesslich ist es Zeit, umzudrehen. Über Funk hören wir von „False Killerwhales“, kleinen Schwertwalen. Kurz darauf sehen wir sie auch einige Male auftauchen, einer springt sogar.

Ein letztes Mal schnorcheln wir, wieder im seichten Wasser. Einige Schildkröten und einen Weissspitzen Riffhai treffen wir an. Letzterer macht sich aber schnell aus dem Staub.

Mel und Dani?!?

Coral Bay, 17-32°C, teilweise bewölkt