Ich bin früh wach, bin damit aber alleine. Heute möchte ich mich sanft an Australiens Wildlife herantasten. Mit der Fähre geht es vorbei an ankernden Frachtern auf die Insel Wadjemup. Hier treffen wir bei einem Spaziergang auf achtbeinige, Hand-grosse Gefährten. Eeek. Deswegen fährt man aber nicht nach Wadjemup. Es gibt hier andere Bewohner, die für den zweiten Namen der Insel verantwortlich sind – Rottnest Island. Als 1696 der holländische Entdecker Willem de Vlamingh hier ankam, war er überrascht ab der vielen, grossen Ratten. Es war aber kein „Rattennest“. Es handelt sich hier um Beuteltiere, die Kleinkängurus namens Quokkas. Die friedlichen Tierchen haben leider gelernt, dass es beim Menschen Futter gibt. Und so sind die eigentlich nachtaktiven Tiere auch tagsüber auf der Futtersuche anzutreffen. Sie haben keine Angst vor dem Menschen, streicheln oder füttern ist aber natürlich tabu.

So niedlich sie auch sind, sie haben ein dunkles Geheimnis. Werden sie von einem Fressfeind bedroht, werfen sie zur Ablenkung ihr Junges aus dem Beutel, damit sie selbst entkommen können.
Wieder zurück auf dem Festland wird noch eine Runde durch den Fremantle Markt gedreht. Viel Essen und genau so viel Kram…
Perth/Fremantle, Rottnest Island, 10-21°C, sonnig


































