Nochmals Tauchen. Wir werden wieder zu Strand gebracht. Das heisst, auf einem einspurigen Strässchen, eine Sackgasse ohne Wendeplatz, zum „Hafen“. Alle wollen über dieses Strässchen, dementsprechend chaotisch geht es zu und her. Aber irgendwie klappt es doch, man nimmt Rücksicht auf einander.
Diesmal teilen wir das Boot Rarosa II mit vier weiteren Touris. Beim Manta Point sind wir heute weniger erfolgreich. Kein Manta. Dafür entdecke ich einen Oktopus. Findest du ihn auch?
Erst auf dem Weg zurück sehen wir eine sehr grosse Silhouette eines Mantas tiefer davon schwimmen. Eindrücklich, aber mit der schlechten Sicht und weniger Licht wegen einer Wolke ist das nicht vergleichbar mit gestern.
Der zweite Spot ist SD Point, bei dem wir bereits gestern gedriftet sind. Heute driften wir wieder, aber in beide Richtungen. Zunächst vom Boot weg, dann zum Boot zurück. Das soll mit der Tiefe zu tun haben. So richtig nachvollziehen kann ich es allerdings auch mit dem Tiefenprofil des Tauchcomputers nicht. Aber ich war da. Man lässt sich von der Strömung in die eine Richtung treiben, um sich dann in die entgegengesetzte Richtung treiben zu lassen. Verrückt. Aber kein Tiefenrausch 😅

Der letzte Spot heisst Mangrove bei der Insel Nusa Lembongan. Ebenfalls ein Drift. Die Strömung ist hier sehr unterschiedlich, von entspannt bis richtig viel Zug. Wie schon bei einigen anderen Tauchgängen hier in Bali sehen wir am Ende des Tauchgangs noch eine Schildkröte, können sie aber nicht mehr genauer beobachten. Das lässt den armen Tauch Guide fast verzweifeln. Er möchte uns schliesslich möglichst viel zeigen.
Bali, 23-30°C, teilweise bewölkt









