Der Anker fällt kurz nach 01:00. Española. Auf diese Insel habe ich mich gefreut. Weisser Sandstrand, wegen der Nahrung rötliche Marine Iguanas, Nasca Boobies, Blue Footed Boobies, Red Billed Tropicbirds, ein Blow Hole – aber allen voran: Albatrosse.

Sie haben hier Spannweiten von 2.5m. Die grossen Vögel sind einfach nur liebenswürdig. Ihr Blick, ihre Gangart und ihr Turteln. Beim Balz-Tanz „fechten“ sie mit ihren Schnäbeln, schauen nach oben, schauen sich an, öffnen abwechselnd und gleichzeitig ihre Schnäbel, klappern mit dem Schnabel und neigen den Kopf nach links und rechts. Hat sich ein Paar gefunden, bleiben sie ihr ganzes Leben zusammen. Genistet wird auf Española, dann fliegen sie bis an’s Festland von Ecuador und auch bis Peru.
Wir können uns viel Zeit für die Fotografie nehmen, eine Person ist langsam zu Fuss unterwegs. Sehr langsam. Das ist auf Espanola aber auch nicht schlecht, denn man muss sehr genau schauen, wo man hin tritt. Kleine Echsen, Iguanas, Tölpel und Albatrosse nisten auch gerne mal auf dem Pfad. Da sie keine Angst vor dem Menschen haben, könnte man drauf treten – ernsthaft. Mit einer Stunde Verspätung kommen wir zurück zur Samba.
Internet haben wir grundsätzlich keines. Neben uns ankert aber ein Schiff mit einem offenen WiFi, das wir gerne mal nutzen. Wie die Piraten, arrrh.
Es wird noch an drei Stellen geschnorchelt. Dabei sind ein paar Seelöwen das Highlight. Wir landen zu guter letzt an einem weissen Sandstrand und vertreten die Beine ein bisschen, bevor es Abendessen gibt: Spaghetti.









































