Santa Fe – South Plaza

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Wir wachen vor Santa Fe auf. Es heisst wieder Wet-Landing: Vom Dingi gehen wir durch das Wasser an den Strand und versuchen, möglichst wenig Strand in die Schuhe zu bekommen. Auf der Insel sehen wir natürlich Seelöwen und Tölpel. Es gibt hier aber auch zwei Spezialitäten:

  • Eine von drei Arten von Land Iguanas, die es nur auf Santa Fe gibt. Auch hier hat mit der Zeit die Evolution zugeschlagen und eine endemische Art erschaffen.
  • Und Kakteen, so gross wie Bäume.

Während wir auf unseren Dinig-Shuttle warten, jagen Tölpel immer wieder nach Fischen in der Bucht. In Gruppen fliegen sie in grossen Kreisen über dem Wasser. Ist die Beute anvisiert, drehen sie über den Flügel ab, balancieren dabei mit den Füssen und legen die Flügel immer enger an, bis sie wie ein Pfeil in das Wasser stürzen. Was in grösseren Gruppen etwas chaotisch beginnt, endet in einer perfekten Choreografie von nacheinander eintauchenden Vögeln.

Anschliessend wird geschnorchelt. Ich schnorchle mit Schildkröten und anschliessend in einem Fisch-Schwarm.

Yellowtail Surgeonfish – Gelbschwanz-Chirurgenfisch

Die anderen Schnorcheln in bläulichen Quallen mit langen Fäden mit Nesselzellen – junge Portugiesische Galeeren. Autsch. Die Rötungen, hauptsächlich im Gesicht weil nicht von Neopren geschützt, werden mit Essig behandelt, nach einer Stunde sieht man mehrheitlich nichts mehr. Gegen Abend gibt es noch einen Landgang bei South Plaza. Zuerst muss ein Seelöwenbulle Platz machen. Morris ist aber optimisstisch:

I have something, he doesn’t have: A hat.

Vom Hut lässt sich der Seelöwe allerdings nicht einschüchtern. Mit klatschen konnte er dazu bewegt werden, die Anlegestelle frei zu machen. An den windigen Klippen sehen wir viele Red Billed Tropic Birds und Nocturnal Seagulls. Auch hier gibt es viele Kakteen, wenn auch nicht ganz so hohe.

Auf dem Rückweg treffen wir einen alten Bekannten…