James

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Um 06:00 starten wir mit Sombrero Chino oder Chinese Hat. Hier sieht man gut, wie die Lava einst floss, bevor sie abkühlte.

Im Anschluss wird geschnorchelt. Mein Highlight ist ein Seelöwe, der im Kreis um mich herum schwimmt. Ich drehe mich mit, er beschleunigt, ich ebenfalls, er legt noch einen Zacken zu, ich halte mit. Dann wird es ihm wohl zu blöd und er zieht davon. Während ich und einige andere mit dem einen Dingi schon zurück sind, dreht das andere Dingi nochmals ab. Sie sehen kurz einen Manta. Im Anschluss wird Kajak gefahren, ich schnapp mir ein SUP. Wir sind nur wenige, neben unserer Gruppe noch ein Kajak und ein Dingi zur Aufsicht. Wir paddeln los und – das Dingi zeigt auf einen Schatten. Der Manta ist wieder da. Er zieht seine Bahnen im seichten Kanal zwischen Chinese Hat und James. Ein mal sehen wir ihn richtig gut, ein paar mal nur den Schatten. Der Wind und die leichte Strömung machen mir auf dem SUP etwas zu schaffen. Ich drehe doch noch eine ganze Runde um die Samba, bevor wir unseren Sport für heute beenden. Im Anschluss wird gegessen und nach Bartolome gefahren. Hier starten wir nochmals mit Schnorcheln. Das primäre Ziel: Pinguine. Ich bemerke, wie sich ein Päärchen gerade auf den Weg in’s Wasser macht. Nicht nur ich bin neugierig, auch sie wollen mich von Nahem anschauen.

Wie üblich sind wir dem Zeitplan hinterher. Der Landgang auf Bartolome hat es in sich. 360 Stufen führen zum Aussichtspunkt, der gerne für Postkarten verwendet wird. Unser Puls erhöht sich etwas, andere Pfeifen aus dem letzten Loch. Aber alle schaffen es.

Wir geniessen die Abend-Stimmung, bevor es 360 Stufen nach unten und zurück zur Samba geht. Begleitet von nachtaktiven Möven navigieren wir im Licht des Halbmondes bis 21:00 zum Ankerplatz für diese Nacht.